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Strecktal

Jugendforum: Audioguide

Auf den Punkt gebracht Ι Uff de Punkt gebrung

Standort Strecktal, Eingang Fröhnstraße

Hallo und herzlich willkommen!

Bei jeder Station des Rundgangs  „Auf den Punkt gebracht“ hörst Du Menschen aus Pirmasens, die hier leben oder arbeiten. Sie möchten Dich auf einen besonderen Punkt im Stadtgebiet hinweisen.  Am Ende erklären sie Dir noch ein Wort in Pirmasenser Mundart.

Sei neugierig auf das, was sie Dir zu erzählen haben. Der Rundgang „Auf den Punkt gebracht“ hat noch 15 weitere Stationen.

In Pirmasens waren vor 100 Jahren viele Vereine, die den Sport unterstützten. Fußball, Leichtathletik und Schwimmen waren Disziplinen, in denen die Pirmasenser beachtliche Erfolge erzielten. Oft waren die Athleten auch für die Teilnahme bei einer Olympiade vorgesehen.

Heute ist der sogenannte Breitensport meist ein Sport für Einzelne. Man joggt, fährt Rad oder skatet mit unterschiedlichen Freunden, ohne sich einem Verein anzuschließen. Für all das ist das Strecktal der ideale Ausgangspunkt.

Die Walker und Jogger drehen ihre Runde im Park. Die Radfahrer fahren von hier aus auf die Radwege der Umgebung. Im Sommer ist das Beachvolleyball-feld und der Skaterpark stark belegt. Neben kleinen Wegen und Plätzen gibt es großzügige, spannende Spielplätze und viele Wiesen.

Früher war das Gelände mit dem Wasserlauf von der Industrie genutzt. Im 18. Jahrhundert walzte Landgraf Ludwig IX. Silber, um Münzen herzustellen. Später stand hier ein Betrieb, der Leder für die Schuhindustrie herstellte. Mit dem Rückgang der Fabriken, schloss er und lange Zeit stand das Gelände ungenutzt da. Nachdem das Gartenamt der Stadt das Tal neu überplant hatte, nutzen seit mehr als 15 Jahren die Bürger der Stadt den Park. Um den Park bekannter zu machen finden manchmal Gartenmessen und Konzerte statt.
Pirmasenser Mundart: "Fiesematende"

Ein Ausdruck der heute im Berliner Raum gebräuchlich ist, doch seinen Ursprung in Frankreich hat. Die Geschichte besagt: „Wenn der Soldat zu spät zu seinem Quartier zurückkehrte und von der Wache angehalten wurde, gab er als Ausrede „J’ai visité ma tante“ - also einen Besuch bei der Tante - an, was natürlich als fadenscheinige Entschuldigung erkannt wurde. „Machen Se keene Fisimatenten, keine faulen Geschichten.“ Eine andere Deutung sagt aber auch, dass die napoleonischen Soldaten willige Mädchen einluden, sie in ihrem Zelt - „Visitez ma tente!“ - zu besuchen. Wenn die jungen Töchter dann ausgingen, warnten die Mütter beim Abschied, keine Fisimatenten zu machen.

Der Bärmesener Dialekt wird an allen 16 Stationen gelesen von Denise Wilzius.