Hugo Ball und Emmy Hennigs

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Vorschau: Der neue Hugo-Ball-Almanach

HBA2022 Cover


Unbekannte Texte aus dem Jahr 1913 von Emmy Hennings, von Walter Serner und Carl Einstein stehen im Mittelpunkt des neuen Almanachs, der im Mai 2022 als 13. Neue Folge erscheint.

Der immer stärker beachteten Dichterin Emmy Hennings, von 1920 bis 1927 Hugo Balls Ehefrau, widmet der Hugo-Ball-Almanach 2022 besondere Aufmerksamkeit.

Den Auftakt macht die Edition ihrer frühen, bisher unveröffentlichten Prosaskizze "Charmette" aus einem Tagebuch von 1913; ihren Prosatext "Die vielleicht letzte Flucht" von 1916 und ihr Italien-Reisebuch "Der Gang zur Liebe" von 1926 thematisieren jeweils eigene Beiträge. Daneben können bisher unbekannte Artikel von Walter Serner aus prädadaistischer Zeit von 1913 entdeckt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Werk des Schriftstellers und Kulturtheoretikers Carl Einstein: Sein Verhältnis zu Dada wird ausführlich erörtert, die Theaterkritik eines Paul-Claudel-Stucks ebenfalls aus dem Jahr 1913 wird ihm zugeschrieben und sein Begriff der Krise diskutiert. Weitere Aufsätze gehen den Spuren von Hugo Balls letztem Buchprojekt zum Exorzismus nach und untersuchen Sophie Taeuber-Arps Verhältnis zur Psychoanalyse. Der aktuelle Band dokumentiert darüber hinaus einen zeitgenössischen Dada Walk und präsentiert wie jedes Jahr die Arbeit des Cabaret Voltaire in Zürich. Abschließend stellen Rezensionen die jüngsten Publikationen zu Dada und Hugo Ball vor.

Allgemeine Informationen zum Hugo-Ball-Almanach finden Sie hier.

Literaturstipendium für Hugo-Ball-Förderpreisträgerin Kinga Tóth

Die ungarische Lyrikerin und Performancekünstlerin erhält zusammen mit der italienischen Komponistin Silvia Rosani (46) das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium der Stadt Stuttgart. Mit dem transdisziplinären Projekt „Electrical Jungle“ hatte sich Tóth und Rosani gegen 40 Tandems durchgesetzt. Eine Fachjury befindet über die Vergabe des spartenübergreifenden Stipendiums.

Zwischen Januar und April 2022 werden die beiden Künstlerinnen im denkmalgeschützten Wohn- und Atelierhaus Gedok in Stuttgart leben und arbeiten. Während der vier Monate beschäftigen sie sich mit feministischen Reaktionen auf männlich dominierte Gesellschaftsstrukturen. Dabei setzen sie sich mit dem weiblichen Körper auseinander und damit, wie nonverbale weibliche Kommunikation digital dargestellt werden kann.


Der Hugo-Ball-Almanach 2021 ist erschienen

Der in Zusammenarbeit mit der Hugo-Ball-Gesellschaft von der Stadt Pirmasens herausgegebene Hugo-Ball-Almanach, Neue Folge 12 (2021), erscheint in der Münchner edition text + kritik.

Cover Hugo Ball

Unbekannte Texte von Hugo Ball sowie Reden von und zu den Hugo-Ball-Preisträgern Bov Bjerg und Kinga Tóth.
Nur noch höchst selten werden bisher nicht bekannte Texte von Hugo Ball aufgefunden: Umso erfreulicher ist es, dass gleich zwei längere neu entdeckte Artikel von ihm zu Max Reinhardt und zu Carl Sternheim sowie deren Kommentierung den Auftakt zum Hugo-Ball-Almanach 2021 bilden. Ausführlich dokumentiert werden anschließend Zeichnungen Balls in seinen Briefen an Emmy Hennings der Jahre 1917/18 und in die Lebenssituation eingebettet. Darüber hinaus wird der wenig bekannte Berliner Dadaist Karl Döhmann gewürdigt. In einem Gespräch erläutert die Schriftstellerin Ulrike Draesner die Hintergründe zu ihrem aktuellen Roman "Schwitters" und Urs Zürcher erklärt das Auftauchen von Balls Freund Hans Leybold in seinem Roman "Überwintern". Daneben druckt der Almanach die Reden zum Hugo-Ball-Preis 2020 ab: von den Ausgezeichneten Bov Bjerg und Kinga Tóth sowie ihren Laudatoren Alfred Behrens und Thomas Macho. Der aktuelle Band präsentiert wie jedes Jahr die Arbeit des Cabaret Voltaire in Zürich und stellt in Rezensionen die jüngsten Publikationen zu Dada und Hugo Ball vor.

Coverabbildung: Gudrun Klein

Der Band (ISBN 978-3-96707-498-7) umfasst 228 Seiten und ist im Buchhandel für ca. 22,00 € bzw. 19,00 € im Abonnement erhältlich; er erscheint auch als E-book.                                                                                                                               Mitglieder der Hugo-Ball-Gesellschaft erhalten ein kostenloses Exemplar.











KONTAKT

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Dr. Eckhard Faul

Geschäftsführer der Hugo-Ball-Gesellschaft
Hanauer Str. 13
D-66953 Pirmasens
Tel. +49 (0)6331 77339

E-Mail: info@hugo-ball-gesellschaft.de