Westwallmuseum
Westwallmuseum in niedersimten
Westwall

In einer Nacht- und Nebelaktion wurde 1938 mit dem Bau des Westwalls begonnen. Abgeschirmt von den Blicken der Bewohner von Niedersimten sollten insgesamt 14 Kilometer lange Hohlgänge in den Fels getrieben werden, um ein Festungswerk gegen die Franzosen zu errichten. Das unterirdische Projekt mit dem Namen Gerstfeldhöhe sollte neben Kampf- und Verteidigungsständen auch Munitionsdepots, technische Betriebsräume, ein eigenes Militärlazarett und eine Kaserne für 800 Mann beherbergen. Eine eigene Schmalspurbahn samt unterirdischen Bahnhöfen hätte den Material- und Personentransport innerhalb der Anlage übernehmen sollen. Damals unter strenger Geheimhaltung, stehen heute die Türen für die Besucher offen. Die Gänge beherbergen heute das Westwallmuseum, das sich als Mahnmal für den Frieden versteht.

Zur Geschichte des Festungswerks

Das Westwallmuseum bei Niedersimten ist in der ehemaligen Festung Gerstfeldhöhe eingerichtet. Mit dem Bau des Festungswerks 1938 sollte die Gerstfeldhöhe eine tragende Rolle im Verteidigungskonzept des Westwallabschnitts Fischbachstellung-Pirmasens-Zweibrücken übernehmen. Rückgrat dieser Stellung bildete das Festungswerk mit den angeschlossenen Bunkern, den sogenannten „B-Kleinstwerken“ und das sogenannte „B-Werk Obersimten“. Das Stollensystem erstreckt sich oberhalb des Gersbachtals zwischen Obersimten, Trulben und Vinningen. Geplant waren auf zwei Ebenen insgesamt 9.000 m Stollen und eine Kasernenanlage mit rund 4.000 m Hohlgängen.

Die untere Ebene diente zum beschusssicheren Mannschafts- und Munitionstransport für die obere Ebene bzw. als Kaserne für Soldaten und das Bedienungspersonal. Eine Stollenbahn führte vom Eingang durch einen Hauptverkehrshohlgang zu dem Transportaufzug. In dieser Ebene sollte eine Schmalspurbahn Mannschaft und Munition unterirdisch über eine Entfernung von 5.000 m bis zu den vordersten Kampfständen im Trulbener Tal bringen. Die Bauarbeiten wurden wegen der damaligen militärischen Lage 1941 eingestellt und erst 1944 in bescheidenem Umfang wieder aufgenommen. Der Zivilbevölkerung von Niedersimten diente ein Teil der Anlage ab 1944 als sichere Unterkunft vor Luftangriffen.

Westwallmuseum


Der Westwall-Museums-Verein HGS Gerstfeldhöhe e.V.

Der Zweck des Westwall-Museums-Verein HGS Gerstfeldhöhe ist die Errichtung, Betreibung und Unterhaltung eines Museums zur Darstellung der Geschichte des Westwalls.

Vereinszweck ist auch die Erforschung der Geschichte des Westwalls, der Aufbau, die Pflege und die Erweiterung eines Westwallarchivs, sowie Aktivitäten, die der Erforschung, dem Erhalt und der zukünftigen Nutzung des Westwalls in seiner Gesamtheit dienen.

Mit Blick auf den Erhalt und die zukünftige Nutzung der unter Natur- und Denkmalschutz stehenden baulichen Reste des ehemaligen Westwalls kann sich die Arbeit des Vereins und die Präsentation in den Räumen des Museums im Einzelfall auch auf Themen des Natur- und Denkmalschutzes erstrecken.

Vereinskontakt

Günther Wagner, In der Litzenbach 2, 66955 Pirmasens

 06331-46147

 06331-2190090

  info@westwall-museum.de

INFORMATIONEN


ÖFFNUNGSZEITEN

Samstag und Sonntag: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr.

(Bitte beachten Sie die Mundschutzmaskenpflicht!)

Geschlossen:
öffnet am Samstag um 13:00 Uhr
Samstag
- Uhr
Sonntag
- Uhr

Bitte statten Sie sich mit entsprechender Kleidung aus. Im Inneren des Museums herrscht eine durchschnittliche Temperatur von +8° C.

Das Westwallmuseum ist barrierefrei.


EINTRITTSPREISE zu den Öffnungszeiten 

Erwachsene 8 €

Schüler und Studenten 6 €

Kinder bis 6 Jahre frei

 

GÄSTEFÜHRUNGEN

Führungsgebühr 35,00 €. Außerhalb der Öffnungszeiten: 80,00 € bis 5 Personen. Ab der 6. Person zzgl. 6,00 € pro Person. Nähere Informationen erhalten Sie unter den angegebenen Telefonnummern. Führungen sind nur nach Anmeldung möglich.  

 

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