Blick auf das Rathaus am Exerzierplatz

Gleichstellungsstelle

Gleichstellungsstelle


Wir, die Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz, unterstützen anlässlich des Internationalen Tages „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am 25. November 2021  die bundesweite Aktion der Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gegen häusliche Gewalt.

 

Gemäß dem Motto „Du kannst helfen – Gemeinsam sind wir stärker als Gewalt!“ wollen wir die Menschen in der Westpfalz dazu auffordern aktiv zu werden und zu handeln - für ein gewaltfreies Miteinander.

Die Initiative des Bundesministeriums will erreichen:

  • dass mehr betroffene Frauen und Männer den Mut haben sich zu wehren, wenn sie von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind,
  • dass mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen hinsehen und ihnen helfen,
  • dass insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie alle Betroffenen Hilfe finden, die zuhause von Gewalt bedroht sind.

 

Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sondern eine Straftat. Die Formen von Gewalt in Partnerschaften sind vielfältig: körperliche, psychische oder seelische Gewalt, Zwangsheirat oder Stalking, bis hin zum Mord und Totschlag.

 

Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik Rheinland-Pfalz  zeigt in ihrem Jahresbericht 2020 deutlich, dass auch im vergangenen Jahr die Zahl der Delikte auf hohem Niveau geblieben und insgesamt sogar leicht angestiegen ist.

Im Jahr 2020 sind 8.692 Fälle von Gewalt in engen sozialen Beziehungen zu zählen. Dies entspricht einem Anstieg von 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr 2019.

Dabei waren 6.877 Opfer (79%) weiblich und 1.829 Opfer (21%) männlich.

Die Zahlen sind erschreckend. In Deutschland wird an fast jedem dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Und alle 45 Minuten wird – statistisch gesehen – eine Frau Opfer von vollendeter und versuchter gefährlicher Körperverletzung durch Partnerschafts-gewalt.

Deshalb unser Appell:

Gewalt gegen Frauen ist und bleibt ein Thema, bei dem wir alle hinschauen und aktiv werden müssen. Es gilt Position zu beziehen und deutliche Zeichen zu setzen.

Unterstützung erhalten betroffene Frauen - anonym und kostenfrei, rund um die Uhr in 17 verschiedenen Sprachen -  beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Rufnummer 08000 116 016 bzw. online auf www.hilfetelefon.de .

 

Weitere Informationen zu den gemeinsamen Aktionen der Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz

gibt es unter www.frauenstaerken-westpfalz.de .

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