Poissystraße

Städtepartnerschaft


Laufen für die Jumelage


Zum 15. Pfälzerwald Marathon nach Corona-Zwangspause wieder am Start: Unsere hochmotiverten Läufer und Läuferinnen des Teams PS-Poissy. Gemeinsam hat das 8-köpfige Team in der Kategorie "Duostaffel Halbmarathon" grandiose Zeiten eingelaufen.

Team PS-Poissy






digitale deutsch-französische Woche
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    Pirmasens und Poissy sind seit 1965 freundschaftlich miteinander verbunden. Den Feierlichkeiten zum 55-jährigen Bestehen der Jumelage hat die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies ist aber kein Grund, das Jubiläum nicht dennoch gebührend zu würdigen. Anlässlich der Deutsch-französischen Woche rücken unsere beiden Städte sogar noch enger zusammen – zumindest digital.



    Seit mehr als 25 Jahren ist Viktoria Schelp, Gattin des verstorbenen Alt-OB Robert Schelp, aktive Unterstützerin der Städtepartnerschaft. Wir danken Ihr sehr für Ihr langjähriges Engagement und die lieben Zeilen, die Sie für unsere Freunde in Poissy anlässlich des 55-jährigen Jubiläums eigenhändig auf Französisch verfasst und vorgetragen hat.




    BEENDET - Gewinnspiel zum 55-jährigen Jubiläum - BEENDET

    Gesucht wird heute ein „verbindendes Element“ zwischen Pirmasens und Poissy.

    Wen zeigt wohl dieses von Albert-Marius Patrisse 1951 geschaffene Denkmal in Poissy?

    Kleiner Tipp: Es handelt sich um einen französischen Namensvetter eines sehr berühmten Pirmasensers…

    Unter allen Einsendungen der richtigen Lösung (inkl. eigener Name und Kontaktdaten) an jumelage(at)pirmasens.de  verlosen wir drei Theatergutscheine im Gesamtwert von 150€ und als Sondergewinn ein Exemplar unserer morgigen Literaturempfehlung.

    Einsendeschluss ist Sonntag, der 31.01.2021, 23:59Uhr

     Viel Glück!

    Das Gewinnspiel ist beendet - Teilnahme nicht mehr möglich! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fürs Mitmachen. Die Gewinner werden in Kürze ermittelt und benachrichtigt.




     Musikalische Regenbogengrüße

    Mit den besten Wünschen zum Jubiläum der Jumelage von Volker Christ und dem „Virtual-Choir“ Projekt des IKG PS, schicken wir 55 symbolische Regenbögen, die für Hoffnung, Mut und Zusammenhalt stehen, nach Poissy.




    Galette des Rois / Königskuchen – ein Glücksbringer zum Jahresbeginn

    Um den leckeren, französischen Königskuchen rankt sich eine schöne Tradition. Serviert wird die süße Köstlichkeit, wie es ihr Name schon vermuten lässt, am 6. Januar, also dem Dreikönigstag. Im Inneren des Kuchens eingebacken, befindet sich eine kleine Porzellanfigur (die „fève“) oder eine Bohne. Wer beim Speisen auf die fève beißt, ärgert sich nicht, sondern darf sich freuen – er oder sie wird mit einer Papierkrone zur Königin oder zum König für einen Tag gekrönt und wird das ganze Jahr über mit Glück beschert.

    … übrigens isst man den Königskuchen nicht nur am 6. Januar, sondern auch noch weit über dieses Datum hinaus. Es ist also noch nicht zu spät, den süßen Kuchen nachzubacken!

    Bon Appétit

    Ein authentisches Rezept für den Galette des Rois kann HIER auf Deutsch und HIER auf Französisch als PDF heruntergeladen werden.



    Literaturempfehlung zur deutsch-französischen Freundschaft

    In dem Buch „Marthe und Mathilde“ von Pascale Hugues geht es um die fast 95-jährige Freundschaft ihrer beiden Großmütter, die eine Elsässerin, die andere eine Deutsche. Marthe und Mathilde lernen sich mit sechs Jahren in Colmar kennen und sind danach fast unzertrennlich. In der wechselvollen elsässischen Geschichte erleben sie aus verschiedenen Perspektiven die beiden Weltkriege, Vertreibung und Nationalismus, aber auch tiefe familiäre und freundschaftliche Beziehungen. Das sehr anrührende wie persönliches Buch aus der Feder von Pascale Hugues verknüpft geschickt die Familiengeschichte mit der „großen“ europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

    Buchvorstellung zur deutsch-französischen Woche

    Der Roman ist selbstverständlich in der Stadtbücherei vorhanden und kann während des Lockdowns mithilfe des Abholservice entliehen werden. www.pirmasens.de/buecherei


    Literaturbesprechung "Marthe & Mathilde" von Pascale Hugues

    Die französische Journalistin Pascale Hugues zeigt anhand der Lebensgeschichten ihrer miteinander seit Kindertagen befreundeten Großmütter Marthe und Mathilde, wie die politisch wechselvolle Geschichte des Elsass bzw. Frankreichs in Familienschicksale hineinreichte. Die beiden 1902 geborenen Frauen, die eine „Altdeutsche“, die andere Französin, waren ihr Leben lang miteinander befreundet und erlebten aus der jeweils entgegengesetzten Perspektive Krieg, Vertreibung und nationalistisches Denken. Als Mathildes Familie, die aus Landau stammt, sich bei Marthes Eltern in Colmar einmietet, sind die Mädchen sechs Jahre alt. Die „Kamaradle“  werden unzertrennlich.
    Doch nach dem Ersten Weltkrieg wird Elsass-Lothringen wieder französisch. Die deutschstämmigen Bewohner müssen innerhalb von drei Tagen Colmar verlassen, mit 30 Kilo Gepäck und wenig Geld. Pascale Hugues hat die Ausweisung der „Boches“ genau recherchiert und geschildert. Mathildes Familie darf nur bleiben, weil sich Marthes Vater für sie einsetzt. Trotzdem erlebt Mathilde Demütigungen von französischer Seite, die sie im Lauf ihres Lebens nie ganz hat überwinden können. Mathilde bekommt die französische Staatsbürgerschaft durch ihre Heirat mit einem Ofenfabrikanten. Bei ihrem Vater – Mathildes Mutter und ihre Schwester starben früh – dauerte es Jahre, er ist nur geduldet und lebt an der Armutsgrenze. Dann aber wiederholt sich die Geschichte: Ab 1940 gehört das Elsass für vier Jahre zu Hitlerdeutschland. Diesmal ist es Marthe, deren Offiziersehemann bei Kriegsbeginn starb, die mit ihren beiden Söhnen Colmar verlassen muss. Auch diesmal sind es nur 30 Kilo Gepäck, die sie mitnehmen darf. Leider spart Hugues das Verhalten Mathildes in dieser Zeit aus, obwohl sie ansonsten mehr aus deren Perspektive berichtet. Mathildes Tochter Yvette muss umbenannt werden und heißt nun offiziell Margarete Marie Magdalena. Aufgrund ihrer Freundschaft erscheint es fast logisch, dass Marthes Sohn Pierre in den 50er Jahren Mathildes Tochter Yvette heiratet. Es sind die Eltern der Autorin. Pascale Hugues, 1959 in Straßburg geboren und heute in Berlin mit einem Deutschen verheiratet, ist ein sehr persönliches Buch über den elsässischen Alltag, aber auch über die Merkwürdigkeiten und Schattenseiten dieser deutsch-französischen Freundschaft gelungen. Kapitelweise stellt sie Familienmitglieder und ihre Eigenarten in den Mittelpunkt. Die Darstellung der zwischenmenschlichen Beziehung zwischen den beiden Frauen leidet etwas durch die fast dokumentarische Erzählweise. Liebevoll, einfühlsam nuanciert, allerdings mit großen chronologischen Sprüngen, folgt Hugues der fast hundertjährigen Freundschaft ihrer Großmütter und schreibt damit ein Stück Zeitgeschichte.


    Revue de littérature en français

    Le livre de la correspondante française en Allemagne, Pascale Hugues, raconte la vie de ses grands-mères Marthe et Mathilde, amies depuis l'enfance, pour montrer comment les histoires politiquement turbulentes de l'Alsace et de la France se sont reflétées dans le destin de leurs familles. Les deux femmes, nées en 1902, l'une allemande, l'autre française, ont été amies toute leur vie et ont vécu l'occupation, l'expulsion et le nationalisme des points de vues opposés.Quand la famille de Mathilde, originaire de Landau, s‘installe chez les parents de Marthe à Colmar, les filles ont six ans. Les "Kamaradle" (camarades) deviennent inséparables.Mais la Première Guerre mondiale met leur amitié à l'épreuve. En 1918, l'Alsace-Lorraine redevient française. Les habitants d'origine allemande doivent quitter Colmar dans les trois jours, avec 30 kilos de bagages et un peu d'argent. Pascale Hugues a fait des recherches très détaillées sur l'expulsion des "Boches". La famille de Mathilde est seulement autorisée à rester parce que le père de Marthe s’engage pour eux. Néanmoins, Mathilde subit des humiliations du côté français, qu'elle n'a jamais pu complètement surmonter au cours de sa vie. Dans les années 20, les amis se marient avec deux Français: Marthe avec un officier, Mathilde avec un fabricant de fours.Mais l'histoire se répète alors avec des circonstances opposées : En 1940, l'Alsace est intégrée à l'Allemagne d'Hitler pour quatre ans. L'allemand redevient la langue officielle et la fille de Mathilde, Yvette, est rebaptisée et s'appelle officiellement Margarete Marie Magdalena. Marthe, en revanche, qui avait perdu son mari au début de la guerre, doit quitter Colmar avec ses deux jeunes fils. Une fois de plus, les personnes déplacées ne sont autorisées à emporter que 30 kilos de bagages. Malheureusement, Hugues néglige le comportement de Mathilde pendant cette période bien qu'autrement l’auteure raconte plus de son point de vue.Le fils de Marthe, Pierre, épousera la fille de Mathilde, Yvette, après la Seconde Guerre mondiale. Les deux sont les parents de l'auteur.Pascale Hugues, née en 1959 à Strasbourg et aujourd'hui mariée à un Allemand à Berlin, a réussi à écrire un livre très touchant et très personnel sur la vie quotidienne, mais aussi sur les tabous et les côtés sombres de cette amitié franco-allemande. Avec amour, souvent avec un sens de l'humour très fin, avec de grands sauts chronologiques, elle suit l'amitié presque centenaire de ses grands-mères, sans rajouter de l’euphémisme ou d’idéaliser.



    Feiern und Gedenken – Erinnerung an René Lémy

    Neben freudigen Erinnerungen an wunderbare Begegnungen, Austausch und der Entwicklung einer tiefen, binationalen Freundschaft, die den europäischen Gedanken in der Praxis lebt, weckt ein Blick in die Vergangenheit der Jumelage Pirmasens-Poissy auch tiefe Freude, dass dies alles trotz Besetzung Frankreichs im II. Weltkrieg sowie Verfolgung und Ermordung von jüdischen Menschen und Widerstandskämpfern durch Nazideutschland möglich war und ist.

    Einen tiefen und sehr persönlichen Einblick in die Zeit des I. und II. Weltkriegs, gewährt die Lebens- und Leidensgeschichte von René Lemy, ehemaliges Ratsmitglied in Poissy. Charlotte Boder, damals 17-jährige Schülerin am HBG PS, nutzte 1994 bei einem Partnerschaftstreffen die Gelegenheit, Lemy ausführlich zu interviewen und verarbeitete seine bewegende Geschichte in einer außergewöhnlichen Facharbeit. Diese kann auf Französisch und Deutsch  beim „AK Geschichte der Juden in Pirmasens“  ausgeliehen werden.

    Im Rahmen der 55-jährigen Feierlichkeiten der Jumelage wird der Arbeitskreis im Verlauf des Jahres eine Veranstaltung durchführen. Charlotte Boder wird sich mit dem Einsatz von René Lémy im Widerstand gegen den NS-Terror und seiner Lebensgeschichte befassen. Karola Streppel zeigt anhand von Zeitzeugenberichten den engen Zusammenhang zur Rettung von La-Guettekindern auf. Zeitpunkt und Ort der Veranstaltung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Kontakt: karolastreppel(at)t-online.de oder 01792269992




    Un regard en arrière / Rückblick auf 55 Jahre Städtepartnerschaft

    Heute wollen wir gemeinsam einen Blick in die Vergangenheit werfen. Erinnerungen und Begegnungen aus den letzten Jahrzehnten Revue passieren lassen und teilen. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

    Waren Sie bei einer der damaligen Begegnungen der Städte in Pirmasens oder Poissy dabei? Wir freuen uns auf Ihre Anekdoten und Geschichten. Gerne via E-Mail an jumelage(at)pirmasens.de





    Im letzten Jahr haben wir fünf Gäste eingeladen, die die Städtepartnerschaft in den vergangenen 55 Jahren in besonderem Maß geprägt haben und sie gebeten, ihre schönsten Erinnerungen, Anekdoten und Gedanken zur Jumelage Poissy-Pirmasens und ihre Perspektive auf die deutsch-französische Freundschaft mit uns zu teilen.

    Dr. Bernhard Matheis, die Dolmetscher-Legende Hans-Peter Schuster, der ehemalige Beigeordnete Peter Schiel, Klaus Motsch sowie Viktoria Schelp, die Gattin des verstorbenen Alt-OB Dr. Robert Schelp berichten, wie sie die Jumelage erlebet haben.

    Erfahren Sie u.a. wer schon im Streifenwagen und mit Blaulicht durch Poissy unterwegs war, wie ein damals noch ganz frisch gebackener Oberbürgermeister als strikter Nichtraucher bei seinem ersten Delegationsbesuch dem savoir-vivre mit Whisky und Zigarren verfiel und welche Wünsche die ältere Generation der Städtepartnerschaft für die nachfolgende bereithält.  





    Deutsch-französische Freundschaft an den Schulen

    Auch die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse Französisch am Hugo Ball Gymnasiums Pirmasens haben sich gemeinsam mit Ihrer Partnerklasse vom Collège Les grands champs in Poissy ein Projekt zum Thema deutsch-französische Freundschaft ausgedacht. „Padlet“ nennt sich die online Plattform, auf der sich die Partnerklassen die Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Regionen sowie kulinarische Köstlichkeiten des eigenen (Bundes)landes näher bringen. Wir finden’s klasse!  HIER geht's direkt zur Projektwebseite




    Musikalische Grüße von Max Riefer

    Max Riefer besitzt Pirmasenser Wurzeln und ist Percussionist mit Leib und Seele. Das musikalische Schaffen des Leiters der Schlagzeugabteilung der Musikfakultät der Universität in Kuala Lumpur/Malaysia, bewegt sich im interdisziplinären und interkulturellen Spannungsfeld von Tradition und Experiment.

    Für das 55-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Poissy-Pirmasens hat der Schlagzeug-Virtuose exklusiv ein Stück komponiert. Viel Spaß!

    HIER geht es zur Webseite von Max Riefer



    Jazz-Konzert mit besten Wünschen von der Split Point Group zum Deutsch-Französischen Tag und zum 55. Jubiläum der Städtpartnerschaft Poissy-Pimasens

    Im ersten Livestream-Konzert am Freitag, den 22. Januar, präsentiert vom Pirmasenser Kulturamt, begeisterte die Split Point Group mit einem wundervollen musikalischen Programm: Jazzige Balladen, typische Swingkompositionen und relaxte Bossa Nova-Rhytmen aus dem  great american Songbook.

    Screenshot von Youtube von der Split Point Group Live aus Pirmasens 

    HIER kann das Konzert noch einmal in voller Länge miterlebt werden und HIER geht es direkt zum wunderbaren Grußwort von Bernd Adler an unsere französischen Freunde.


    *Wir bedanken uns ausdrücklich für die Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds sowie bei allen Beteiligten, unseren Freunden und Partnern in Pirmasens und Poissy, die unsere Projektwoche zum Jubiläum mit ihrem individuellen Engagement und vielfältigen Beiträgen belebt haben. - Vive Poissy! Vive Pirmasens! Auf 55 weitere Jahre großartige Partner- und Freundschaft!







AUS PARTNERSCHAFT WURDE FREUNDSCHAFT

 

Seit mehr als einem halben Jahrhundert besteht zwischen den Städten Poissy und Pirmasens eine enge Partnerschaft, die längst zu einer tiefen Freundschaft erwachsen ist.

Als die damaligen Bürgermeister Jakob Schunk (Pirmasens) und Leon Touhladjian (Poissy) feierlich die Verbrüderung der beiden Städte am 25. September 1965 in Poissy und am 9. Oktober 1965 in Pirmasens besiegelten, versprach man sich „durch die Pflege enger persönlicher Verbindungen[…] zur Sicherung einer glücklichen Zukunft in einem gemeinsamen Europa beizutragen.“ Unzählige persönliche Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Delegationen der Stadtspitze und Verwaltung der beiden Städte halten seit jeher das Versprechen durch gelebten kulturellen Austausch aufrecht.




Hier gelangen Sie zur Website unserer Partnerstadt: https://www.ville-poissy.fr/





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