Aufnahme Song für Pirmasens mit großem Publikum

Alltagsexperten gesucht: Pirmasens nimmt
Fußverkehr unter die Lupe

Die Stadtverwaltung möchte die Bedingungen für Fußgänger in der Siebenhügelstadt verbessern. Der Startschuss zum Fußgängerverkehrs-Check fällt bei einer Denkwerkstatt im Carolinensaal. Die Pirmasenser sind eingeladen ab 18.30 Uhr gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung Politik und Verbänden die Belange der zu Fuß Gehenden zu diskutieren: Wie kommen die Pirmasenser in der zentralen Innenstadt von A nach B? Wo gibt es Stolperfallen, wo fehlen Schilder? Ist der Fußweg zur Haltestelle barrierefrei? Wo könnte vielleicht ein Zebrastreifen zum Queren einer Straße helfen?

 

Ziel des Fußgängerverkehrs-Checks ist es, dass unterschiedliche Akteure die Belange des Fußverkehrs aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Das Format setzt auf Partizipation: In dem anstehenden Workshop werden zunächst Begehungsrouten und Themen festgezurrt, auf die ein Fokus gelegt werden soll. Anschließend folgen zwei gemeinsame Begehungen mit Alltagsexperten als Herzstück des Projektes. Daraus entsteht eine Status-quo-Bericht samt Stärken-Schwächen-Analyse. Zum Abschluss werden in einer weiteren Denkwerkstatt konkrete Empfehlungen für Maßnahmen diskutiert und Schritte zur Verbesserung des Fußgängerverkehrs vereinbart.

 

Interessierte werden gebeten, sich bis spätestens Mittwoch, 20. Mai 2026, für den Auftaktworkshop anzumelden – entweder telefonisch im Geschäftszimmer der Stadtplanung unter der Rufnummer 06331/842425 oder per E-Mail unter stadtplanung@pirmasens.de .

 

Hintergrund: Die Fußverkehrs-Checks werden vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau finanziell und ideell unterstützt. Pirmasens ist eine von zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die für die Teilnahme im laufenden Jahr ausgewählt wurden.

 

Die Fußgängerchecks stehen im laufenden Jahr unter dem Motto Das Motto im laufenden Jahr lautet „Gut zu Fuß in meiner Stadt“. Kommunen, die sich zu Fuß erleben lassen, haben eine höhere Lebensqualität. Davon profitieren insbesondere Einzelhandel und Gastronomie in den Innenstädten: Wer zu Fuß unterwegs ist, verweilt länger und nimmt Angebot ganz anders wahr als andere Verkehrsteilnehmer. Gemeinsam wollen das Land und die Stadt Pirmasens mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn zu Fuß gehen ist die natürlichste und unabhängigste Form der Fortbewegung, dazu umwelt- und sozialverträglich und es fördert die Gesundheit. Die fachliche Begleitung der ausgewählten Kommunen übernehmen die renommierten Planungsbüros Sweco GmbH und VIVA eG.