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Baustelle

Rotenbühlstraße: Arbeiten zum Ausbau laufen auf Hochtouren

Voraussichtlich bis Mitte Oktober soll der rund 150 Meter lange Abschnitt zwischen Simter- und Lembergerstraße komplett erneuert werden. Ausgebaut werden Fahrbahn und Gehwege, die Straßenentwässerung wird modernisiert.

Das Trottoir wird mit grauem, die zwölf Parkplätze mit anthrazitfarbigem Betonsteinpflaster versehen. Die Beleuchtung wird mittels sechs sparsamen LED-Leuchten, Modell „Luma“ auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Zwischen den Stellplätzen sind vier Grünbeete mit fünf klimaresilienten Stadtbäumen vorgesehen, die Schatten spenden, die Luftqualität verbessern und dazu beitragen die Oberflächentemperaturen zu reduzieren. Gepflanzt werden zwei Feldahorn und drei Blasenbäume.

Im Vorfeld der eigentlichen Straßenbauarbeiten haben die Stadtwerke bereits die Versorgungsinfrastruktur erneuert. Teilweise mussten Gas- und Wasserleitungen umverlegt und Fernwärmeanschlüsse ersetzt werden. Auch beim Mischwasserkanal bestand dringender Handlungsbedarf – er hatte inzwischen 115 Jahre auf dem Buckel. Der städtische Abwasserbeseitigungsbetrieb hat die Rohre auf der gesamten Länge von 150 Metern neu in der Erde verlegt sowie 15 Hausanschlüsse saniert – zum überwiegenden Teil im sogenannten Schlauchlinerverfahren.

 

Das Projekt innerhalb des laufenden Straßenausbauprogramms ist mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 1,29 Millionen Euro veranschlagt. Davon entfallen rund 750 000 Euro auf den eigentlichen Straßenausbau, der am 20. Juli 2026 begonnen hat. Dessen Finanzierung erfolgt über wiederkehrende Beiträge. Die Investitionen der Kanalsanierung belaufen sich auf rund 350 000 Euro. Die Mittel wurden über den Sonderhaushalt Abwasserbeseitigung finanziert. Weitere 190 000 Euro haben die Stadtwerke für die Erneuerung der Versorgungsinfrastruktur aufgewendet.