Grafik mit bunten Händen von Jugendhilfeausschuss

Demokratie Leben!

"Bei Gewalt gilt null Toleranz"

Bei Gewalt gilt null Toleranz

"bei gewalt gilt null toleranz"

Alle Formen der Gewalt stellen eine Verletzung der körperlichen und seelischen Integrität von Frauen, Männern und Kindern dar und sind damit eine Verletzung der Menschenrechte und Grundfreiheiten eines jeden Menschen.

Gewalt im sozialen Nahraum wird in vielerlei Formen ausgeübt. Als allgemein bekannt gelten nunmehr physische, psychische und sexuelle bzw. sexualisierte Gewalt.
Wie Gewalt entsteht, lässt sich nicht genau sagen. Diskutiert werden Erziehungs- und Sozialisationsdefizite ebenso wie gesellschaftliche, insbesondere wirtschaftliche und soziale Veränderungen. Eindeutige Ursachen lassen sich im Allgemeinen nicht ausmachen. Immer müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, damit ein Mensch gewaltbereit wird.

Die Gewaltbereitschaft im Alltag, gegen Rettungskräfte, gegen Menschen in Uniform, gegen Ausländer und solche die anders aussehen, auf der Straße, auf Schulhöfen und Veranstaltungen steigt.

Dabei gibt es sie: die Menschen, die keine Gewalt ausüben, die ihre Partner wertschätzen und unterstützen, die Frauen im Berufs- und Privatleben auf Augenhöhe begegnen, Familienarbeit leisten und ihren Kindern eine verantwortungsvolle, gewaltfreie Lebensgestaltung vorleben. Menschen die ihr Leben mit all seinen Herausforderungen und Konflikten ohne Gewalt bewältigen. Diese Menschen wollen wir zeigen. Ihr Bild und ihr Statement sollen den Betrachtern Anreize geben, das eigene Weltbild und Verhalten zu überprüfen und zu korrigieren.

Gewalt und Selbstjustiz sind in einer Demokratie in keiner Weise zu tolerieren. Basis der unterschiedlichen Lebensbilder, Frauenbilder und Männerbilder in unserer Gesellschaft muss unser Grundgesetz sein. Darauf wollen wir aufmerksam machen.