Aufnahme Song für Pirmasens mit großem Publikum

Zynisch und satirisch: Lars Reichow hält Publikum den Spiegel vor

Die Mainzer Frohnatur ist bekannt für seine leichtfüßige Themenvielfalt, in der er durch alle Niveaus tänzelt, von Stammtisch über Fasnacht bis Kabarett. Der 61-Jährige ist authentisch, witzig, bodenständig und unberechenbar. Er sagt, was er denkt. Und er singt, was sich nur schwer sagen lässt. Seine Stärken sind klare politische Ansagen, alltägliche Beobachtungen und emotionale Vertonungen. Unverwechselbar sind seine komischen Betrachtungen im Alltag und die komplizierte Beziehung zwischen Mann, Frau, Kindern, Hund und Katze.

 

Dem „Klaviator“ gelingt mit seinem Programm „Ich!“ ein kabarettistischer Vergnügungskurs für den Umgang mit Selbstgefälligkeit und Selbstverliebtheit unter den Menschen. Endlich wieder Spaß dabei haben, in den Spiegel zu schauen. Courage. Mut. Haltung. Moral. Es tut gut, an andere zu denken, ohne immer sofort an sich selbst erinnert zu werden. Auf dem Weg zur Zurückhaltung und zur bedingungslosen Bescheidenheit bringt der nach eigener Einschätzung „beste Kabarettist im gesamten deutschsprachigen Raum“ sein humoristisches Manifest auf die Festhallen-Bühne. Ein Programm ohne Skrupel und ohne jeden Selbstzweifel. Ideal für Charismatiker und Radiologen – als Fortbildung steuerlich anerkannt für Schauspieler und Maskenbildner.

www.pirmasens.de/kultur

Auf einen Blick: Lars Reichow gastiert mit seinem Programm „Ich!“ am Samstag, 24. Januar 2026, in der Pirmasenser Festhalle. Die Veranstaltung im beginnt um 19.30 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Eintrittskarten (inklusive Garderobengebühr) gibt es zum Preis zwischen 13 und 25 Euro, ermäßigt zwischen 6,50 und 12,50 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf beim Kulturamt im Forum Alte Post (Telefon: 06331/2392716; E-Mail: kartenverkauf@pirmasens.de) oder im Internet unter www.pirmasens.de/kultur .


Zur Person: Lars Reichow wurde 1964 in Mainz als Sohn eines Lehrers und einer Apothekerin geboren. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Waldstück gegenüber dem Lerchenberg. Sein erster aufrechter Gang führte ihn ans Klavier. Die Straßenbahn ins Gymnasium. Bei seinem Vater lernte er neben Piano auch Gitarre und Posaune. Als 16-Jähriger spielte er in der Jazzband seines Vaters und begleitete 1982 den Kabarettisten und Liedermacher Hanns Dieter Hüsch als Posaunist auf der Tournee „Hagenbuch und die Musik“. Sein Studium der Musik, Musikwissenschaft und Germanistik, dass er ab 1985 an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz absolvierte, finanzierte sich Reichow unter anderem mit Instrumentalunterricht. 1992 schloss er sein Zweites Staatsexamen mit Auszeichnung ab. Zunächst arbeitete er als Referendar am Immanuel-Kant-Gymnasium in Rüsselsheim (1992-1994), bis zum Jahr 2000 dann als Pädagoge an der Bertolt-Brecht-Schule in Darmstadt. Nebenbei nahm er Schauspielunterricht. Er war Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung in Bayreuth. 1992 debütierte er mit seinem Programm „Ich bin auf jeden Fall da!“ auf der Kleinkunstbühne als musikalischer Kabarettist. 1994 spielte Lars Reichow erstmals im Mainzer Unterhaus, und die sich anschließende Tournee macht ihn im deutschsprachigen Raum bekannt. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Wortwitz und Musikeinlagen hat er mittlerweile zahlreiche Preise abgeräumt. Darunter beispielsweise den Deutschen Kleinkunstpreis, Kulturpreis Nordrhein-Westfalen oder den Publikums-Preis des Berliner Kleinkunstfestivals. Er ist regelmäßig zu Gast in Funk und Fernsehen, darunter in Sendungen wie „Neues aus der Anstalt“, „Scheibenwischer“ und „Mainz bleibt Mainz“. Immer am letzten Samstag im Monat ist er mit seiner eigenen Radiosendung „Musikalische Monatsrevue“ auf SWR2 zu hören. Privat lebt Lars Reichow sehr zurückgezogen und geht nur gelegentlich einkaufen oder zum Frisör.