Aufnahme Song für Pirmasens mit großem Publikum

Industriebrand in Gersbach erfordert aufwendige Löscharbeiten

Vor Ort stellte sich heraus, dass während eines Prozesses in einem chemischen Reaktor ein flüssiger Stoff ausgetreten war und in der Isolationsverkleidung des Behältnisses einen Brand verursacht hatte. Eine Spezialfirma war bereits vor Ort und hatte den Brand bemerkt. Da der Stoff sich bei Umgebungstemperatur entzündet und dabei giftige und explosionsfähige Dämpfe freisetzt, mussten mehrere Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz die Verkleidung aufwendig von Hand entfernen. Das Ablöschen erfolgte mit Spezialschaum in einem Edelstahlbehälter im Außenbereich, damit kein kontaminiertes Löschwasser in die Umwelt gelangte.

 

Unterstützt wurden die Arbeiten durch die Polizei, die kommunale Umweltbehörde sowie die Katastrophenschutzeinheit der Stadt Pirmasens, die die sanitätsdienstliche Absicherung der Kameraden übernahm.

 

Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte die Feuerwehr die Maßnahmen beenden und die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben. Im Einsatz waren 30 Kräfte der Feuerwehr mit acht Fahrzeugen unter der Leitung von Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Simon Tigges.