Aufnahme Song für Pirmasens mit großem Publikum

Premierenlesung mit Peter Probst: Krimi mit
Pirmasens-Bezügen

Die junge Journalistin Toni wollte die Vergangenheit eigentlich hinter sich lassen. Doch als ihr Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rande des Pfälzerwaldes. Als sie dort eintrifft, ist es zu spät – ihr Vater ist tot. In seinem Nachlass findet sie einen kryptischen Brief, in dem er ihr eine Jahrzehnte alte Schuld gesteht. Zu ihrem Entsetzen stellt Toni fest, dass es etwas mit einer Verbrechensserie in den Sechzigerjahren zu tun haben muss. Drei Kinder sind spurlos verschwunden, die Fälle wurden nie aufgeklärt. Welche Rolle hat ihr Vater dabei gespielt? Welches schreckliche Geheimnis hat er mit ins Grab genommen? Und warum interessiert sich plötzlich die Polizei für ihre Familie? Ihr journalistischer Jagdeifer ist geweckt – bis sich die Vergangenheit auf einmal zu wiederholen droht. Denn nun wird wieder ein Mädchen vermisst.

 

Basierend auf wahren Begebenheiten entführt der erfolgreiche Schriftsteller und Drehbuchautor Peter Probst (68) in seinem neuen Roman in die bedrückende Vergangenheit einer Kleinstadt und erzählt von einem Stück deutscher Kriminalgeschichte, die das Land in Atem gehalten hat. Und wie ist der gebürtige Münchner ausgerechnet auf den tragischen Fall der vermissten Kinder von Pirmasens gestoßen? Durch Zufall. Probst hat zusammen mit seiner Ehefrau, der Moderatorin und Schriftstellerin Amelie Fried, einen Workshop für Kreatives Schreiben auf Château d‘ Orion geleitet. Das Landschloss aus dem 17. Jahrhundert liegt im Südwesten Frankreichs zwischen Biarritz und Pau, zwischen sanften, grünen Hügeln und den Pyrenäen. Seit 2003 ist das Anwesen im Besitz von Elke Jeanrond-Premauer und ihrem Ehemann Tobias. Die gebürtige Pirmasenserin, einst Dokumentarfilmerin und Hörfunkjournalistin für den Bayerischen Rundfunk, hat in dem ehemaligen Laienkloster und späteren Herrenhaus einen Platz für debattierfreudige Schöngeister geschaffen. Zu den „Denkwochen“ reisen regelmäßig Besucher aus ganz Europa an. Auch außerhalb der Veranstaltungen treffen sie sich samt Gastgebern unter der Platane, an der langen Tafel im Esszimmer oder beim Schmökern in der Bibliothek. Am Rande des Workshops erzählte die Pirmasenserin Peter Probst von den Entführungen und er begann zu recherchieren. Herausgekommen ist ein packender Kriminalroman, der am 26. Februar 2026 im Heyne-Verlag erscheint.

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Auf einen Blick: Peter Probst stellt bei einer Premierenlesung am Freitag, 6. März 2026, seinen neuen Kriminalroman „Am helllichten Tag“ vor. Einlass in den Elisabeth-Hoffmann-Saal im Forum Alte Post ist um 19 Uhr bei freier Platzwahl. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr. Im Anschluss findet ein moderiertes Gespräch zwischen Publikum und Autor statt. Im Foyer besteht die Möglichkeit, das Buch käuflich zu erwerben und vom Autor signieren zu lassen. Eintrittskarten zum Preis von 14 Euro sind ab sofort in der Stadtbücherei erhältlich. Verbindliche Reservierungen sind telefonisch unter der Rufnummer 06331/842359 oder per E-Mail unter stadtbuecherei@pirmasens.de möglich.


Zur Person: Peter Probst wurde 1957 in München geboren. Dort studierte er ab 1977 Neuere Deutsche und Italienische Literatur sowie Katholische Theologie. 1984 schloss er sein Studium mit dem Magister Artium ab. Bereits ab 1980 arbeitete Probst als Regieassistent und Co-Regisseur bei Dokumentationen des Hessischen und Bayerischen Rundfunks. In dieser Zeit begann er auch mit dem Drehbuchschreiben.

Seither wurden an die 100 seiner Bücher realisiert. Peter Probst ist ein erfahrener Autor von Fernsehkrimis („Tatort“, „Polizeiruf 110“), hat aber auch Komödien, Melodramen und historische Filme verfasst. Außerdem war er an verschiedenen Serien beteiligt. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen wie den Adolf-Grimme-Preis.

Seit 1988 ist Probst als Dozent für Drehbuch und Dramaturgie tätig, etwa an der DFFB Berlin, der HFF München und der BAF.

Seine erste Buchveröffentlichung war ab 2006 eine Kinderkrimi-Reihe gemeinsam mit seiner Ehefrau Amelie Fried, deren Romane er zum Teil auch für das Fernsehen adaptierte. Es folgte eine von der Kritik hochgelobte Reihe mit Kriminalromanen („Blinde Flecken“, „Personenschaden“, „Im Namen des Kreuzes“). Außerdem veröffentlichte Probst die autofiktionalen Romane „Wie ich den Sex erfand“, „Die wilde Wut des Wellensittichs“ und zuletzt 2023 „Ich habe Schleyer nicht entführt“.