Aufnahme Song für Pirmasens mit großem Publikum

„Am helllichten Tag“: Noch Karten für Lesung mit Krimiautor

Der in München lebende Schriftsteller und Drehbuchautor stellt seinen brandneuen Thriller „Am helllichten Tag“ vor, der in Pirmasens spielt. Die bis heute erfolglose Suche nach drei vermissten Kindern aus der Siebenhügelstadt hat die Bundesrepublik in den 60er und 70er Jahren erschüttert und setzte eine der ersten Rasterfahndungen in Gang. In seinem neuen Kriminalroman, der im Heyne-Verlag erschienen ist, rollt der 68-Järhige diesen „Cold Case“ exzellent recherchiert auf, und verknüpft ihn gekonnt mit einem fiktiven Gegenwartsfall: Die junge Journalistin Toni hat versucht, ihre Vergangenheit und Herkunftsfamilie hinter sich zu lassen. Doch eines Tages erreicht sie ein unerwarteter Anruf. Ihr Vater liegt im Krankenhaus, und noch auf dem Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rand des Pfälzer Walds, stirbt er. In ihrem Elternhaus entdeckt sie einen kryptischen Brief, in dem er von einer jahrzehntealten Schuld spricht. Nach und nach erfährt Toni, dass in den 60er Jahren drei Kinder spurlos verschwunden sind, immer in ähnlichem Alter, immer in der Nähe des Exerzierplatzes, immer freitags – ein bislang unaufgeklärtes Verbrechen. Doch was hat ihr Vater damit zu tun? Und warum will die Polizei sie befragen? Ihr journalistischer Jagdeifer ist geweckt – erst recht, als sich die Vergangenheit zu wiederholen droht.

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Auf einen Blick: Peter Probst stellt bei einer Lesung am Freitag, 6. März 2026, seinen neuen Kriminalroman „Am helllichten Tag“ vor. Einlass in den Elisabeth-Hoffmann-Saal im Forum Alte Post ist um 19 Uhr bei freier Platzwahl. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr. Im Anschluss findet ein moderiertes Gespräch zwischen Publikum und Autor statt. Im Foyer besteht die Möglichkeit, das Buch käuflich zu erwerben und vom Autor signieren zu lassen. Eintrittskarten zum Preis von 14 Euro sind in der Stadtbücherei erhältlich. Verbindliche Reservierungen sind telefonisch unter der Rufnummer 06331/842359 oder per E-Mail unter stadtbuecherei@pirmasens.de möglich.

 

Zur Person: Peter Probst wurde 1957 in München geboren. Dort studierte er ab 1977 Neuere Deutsche und Italienische Literatur sowie Katholische Theologie. 1984 schloss er sein Studium mit dem Magister Artium ab. Bereits ab 1980 arbeitete Probst als Regieassistent und Co-Regisseur bei Dokumentationen des Hessischen und Bayerischen Rundfunks. In dieser Zeit begann er auch mit dem Drehbuchschreiben.

Seither wurden an die 100 seiner Bücher realisiert. Peter Probst ist ein erfahrener Autor von Fernsehkrimis („Tatort“, „Polizeiruf 110“), hat aber auch Komödien, Melodramen und historische Filme verfasst. Außerdem war er an verschiedenen Serien beteiligt. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen wie den Adolf-Grimme-Preis.

Seit 1988 ist Probst als Dozent für Drehbuch und Dramaturgie tätig, etwa an der DFFB Berlin, der HFF München und der BAF.

Seine erste Buchveröffentlichung war ab 2006 eine Kinderkrimi-Reihe gemeinsam mit seiner Ehefrau Amelie Fried, deren Romane er zum Teil auch für das Fernsehen adaptierte. Es folgte eine von der Kritik hochgelobte Reihe mit Kriminalromanen („Blinde Flecken“, „Personenschaden“, „Im Namen des Kreuzes“). Außerdem veröffentlichte Probst die autofiktionalen Romane „Wie ich den Sex erfand“, „Die wilde Wut des Wellensittichs“ und zuletzt 2023 „Ich habe Schleyer nicht entführt“.