Aufnahme Song für Pirmasens mit großem Publikum
© Stadt Pirmasens

Nachhaltigkeit

Pirmasens unter den recyclingpapierfreundlichsten Mittelstädten Deutschlands

Pirmasens nutzt in der Verwaltung, den Schulen und der Hausdruckerei konsequent zu 100 Prozent Blauer-Engel-Papier und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Stadt im vergangenen Jahr eine Einsparung von über 640.000 Liter Wasser und mehr als 140.000 Kilowattstunden Energie. Die Wassereinsparung entspricht dem täglichen Bedarf von mehr als 5.300 Menschen. Die eingesparte Energie könnte den jährlichen Strombedarf von 41 Drei-Personen-Haushalten decken.    

  Marc Gebauer, Sprecher der IPR, würdigt die Leistung: „Bei der nachhaltigen Papierbeschaffung nimmt die Stadt Pirmasens eine Vorreiterrolle ein. Der Einsatz von Blauer-Engel-Papier erzielt spürbare ökologische Effekte und dient als inspirierendes Best-Practice-Beispiel für alle Kommunen.“   

 „Unsere langfristig angelegte Nachhaltigkeitsstrategie beinhaltet eine Vielzahl an Maßnahmen und Projekten für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Umweltfreundlich produziertes Papier kommt in unserer Verwaltung dabei bereits seit über 35 Jahren zum Einsatz. Die alleinige Nutzung von Recyclingpaper mit dem Blauen Engel ist hier ein vielleicht kleiner, jedoch wichtiger Baustein, um unsere Ziele zu erreichen, verbunden mit dem Willen, gleichzeitig möglichst sparsam mit Papier umzugehen. Von daher freuen wir uns über den vierten Platz unter den 114 Teilnehmern des Städtewettbewerbs, nehmen dies aber auch als Ansporn gibt, künftig noch besser zu werden“, kommentiert Bürgermeister Michael Maas die Platzierung im Papieratlas-Städtewettbewerb.

 Hintergrund: Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit 2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. Die Wettbewerbe stehen unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider.