Logo ps:handelt vor Corona-Virus

Der deutsche Städtetag informiert: Die Überbrückungshilfe III wird verbessert

Überbrückungshilfe III für neu geschlossene Unternehmen seit dem 16. Dezember 2020

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler und insbesondere der Einzelhandel, die direkt von den Schließungen seit dem 16. Dezember 2020 betroffen sind.

Ebenso antragsberechtigt sind die indirekt betroffenen Unternehmen mit einem sehr starken Geschäftsbezug zu den direkt geschlossenen Unternehmen. Für die direkt und indirekt betroffenen Unternehmen gilt ein Förderhöchstbetrag von bis zu 500.000 Euro pro Monat, der als Zuschuss gewährt wird. Die Bemessung der Zuschüsse orientiert sich an den Fixkosten, gestaffelt nach den Umsatzrückgängen. Es sollen Abschlagszahlungen bis maximal 50.000 Euro ermöglicht werden.
Der Wertverlust von Waren und anderen Wirtschaftsgütern im Einzelhandel und anderen
Branchen soll aufgefangen werden, indem Teilabschreibungen unbürokratisch und schnell möglich gemacht werden. Zu inventarisierende Güter können ausgebucht werden. Der Handel kann damit die insoweit entstehenden Verluste unmittelbar verrechnen und steuermindernd absetzen.
Weiteführende Informationen zum Verfahren der Teilabschreibungen stehen noch
aus.

Offen ist, ob damit dem Einzelhandel, der einen hohen saisonalen Wareneinsatz hat, auch geholfen wird. Wir stehen zudem mit dem Bundesfinanzministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium bei den offenen Fragen im ständigen Dialog.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie darüber informieren, dass der Deutsche Städtetag im „Beirat Innenstadt“ des Bundesinnenministeriums mitwirkt, in dem mit Innenstadt relevanten Akteuren Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt erarbeitet werden.

Überbrückungshilfe III für geschlossene Unternehmen in 2021

Die Überbrückungshilfe III steht für den Zeitraum der Schließungen im ersten Halbjahr 2021 für diejenigen Unternehmen in den Monaten zur Verfügung, in denen sie auch im Jahr 2021 im betreffenden Monat geschlossen bleiben müssen. Antragsberechtigt sind Unternehmen,

Soloselbstständige, Freiberufler und der Einzelhandel. Der Förderhöchstbetrag beträgt
500.000 Euro pro Monat, Abschlagszahlungen sollen vorgesehen werden.
Überbrückungshilfe III für Unternehmen mit Umsatzrückgängen Antragsberechtigt sind auch Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler und der Einzelhandel,
die zwar nicht geschlossen sind, aber dennoch besonders hohe Umsatzrückgänge während der Zeit der Schließungsanordnungen zu verzeichnen haben. Die bisherige Überbrückungshilfe III sieht für November und Dezember 2020 vor, dass Unternehmen für diese beiden Monate antragsberechtigt sind, die einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresumsatz von 40 Prozent aufweisen. Diese Regelung wird für das erste Halbjahr 2021 verlängert. Die Obergrenze für die Fixkostenerstattung liegt bei 200.000 Euro pro Monat.

Die FAQ der Überbrückungshilfen III werden fortlaufend auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums aktualisiert.

Da am 5. Januar 2021 die Ministerpräsidentenkonferenz erneut mit der Bundeskanzlerin zusammenkommen wird, könnten sich daraufhin die Bedingungen für die Überbrückungshilfen III erneut ändern. Wir werden Sie dann zeitnah wieder über eventuelle Änderungen informieren.