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Stadtelternausschuss: Jessica Ankner zur Vorsitzenden gewählt

Der Stadtelternausschuss ist die repräsentative Vertretung aller Elternausschüsse der 28 Pirmasenser Kindertagesstätten in kommunaler, kirchlicher und freier Trägerschaft. Die Interessensvertretung möchte den Austausch von Eltern über die Kitas hinaus fördern und fungiert gleichzeitig als Schnittstelle zwischen der Stadt Pirmasens und allen zugehörigen Institutionen und den politischen Gremien.

 

Der Stadtelternausschuss besteht aus zwölf Mitgliedern, die bei einer Vollversammlung der Elternausschüsse am 4. Januar 2022 von 31 Delegierten gewählt wurden. Anlässlich der Vollversammlung hat Jugendpflegerin Bettina Walnsch ausdrücklich betont, welche wichtige Rolle der Stadtelternausschuss als gesetzliche Vertretung der Eltern für die Kita-Politik der Stadt Pirmasens spielt. Als erster Ansprechpartner für die Verwaltung soll der StEA die Interessen und Vorstellungen der Erziehungsberechtigten in die Verwaltung und die städtischen Gremien einbringen.

 

Auf der konstituierenden Sitzung, die am vergangenen Montag, 10. Januar 2022, im Amt für Jugend und Soziales in der Maler-Bürkel-Straße stattgefunden hat, wurde der Vorstand gewählt. Die Position der Schriftführerin bekleidet Nicole Stephan, zu deren Stellvertreterin wurde Denise Biundo bestellt. Als Delegierte in den Landeselternausschuss werden Tanja Nicolaus und Jessica Ankner gewählt. Ein Mitglied des Vorstandes wird auch künftig die Interessen des Gremiums im Jugendhilfeausschuss vertreten. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Während Probleme in den einzelnen Kindertagesstätten in der Regel zwischen Elternausschuss, Leitung und Träger erörtert und gelöst werden, gehen manche Themen weit über einzelne Einrichtungen hinaus. Etwa wenn es um die pädagogische Grundsatzfragen oder auch den Umgang mit Streiks in den Kitas geht, ist es wichtig, dass sich betroffene Eltern auch stadtweit koordinieren. Hier kommt der Stadtelternausschuss ins Spiel. Für den neugewählten Vorstand werden in den nächsten Wochen u.a. die Umsetzung des neuen Kitagesetzes und die daraus resultierenden Herausforderungen eine hohe Priorität haben. Daneben wird auch die optimale Betreuung der Sprösslinge während der anhaltenden Corona-Pandemie eine Rolle spielen.