Aufnahme Song für Pirmasens mit großem Publikum

Sozialminister Schweitzer besuchte Familienzentrum „Aufwind“

Im Frühjahr 2021 war die zentrale Anlaufstelle zur ganzheitlichen Unterstützung von Familien und Bürgern an den Start gegangen. Gleichzeitig sollen Jugendlichen beim Einstieg ins Berufsleben Hilfestellung erfahren. Mit dem landesweit einmaligen Projekt soll es auch gelingen prekäre Lebenssituationen aufzubrechen und dadurch dem Verfestigen sozialer Schieflagen entgegenzuwirken.

 

Erklärtes Ziel ist es, Menschen auf ihrem Weg in ein geregeltes und von Sozialleistungen unabhängiges Leben zu begleiten. Hierzu arbeiten in der Klosterstraße 9a erstmals unterschiedliche Akteure wie Fachämter, Institutionen und Beratungsstellen eng vernetzt unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Dazu zählen Ansprechpartner von Arbeitsagentur, Jobcenter, Jugend- und Sozialamt, Schulsozialarbeit sowie der Schuldnerberatung und Schulen.

 

Fallbezogen erarbeitet das Team um Koordinatorin Veronique Wenzel maßgeschneiderte Hilfen zur ganzheitlichen Unterstützung. Je nach Problemlage wenden sich die „Kümmerer“ an ressortübergreifende Netzwerkpartner und holen diese mit ins Boot, um bestmöglich auf die individuellen Bedürfnisse eingehen zu können. Dabei kann der Impuls zur konkreten Hilfestellung von allen Seiten entstehen.

 

Eine weitere Besonderheit bildet die passgenaue Förderung von Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung. Dazu begleiten Fachleute junge Frauen und Männer beim Einstieg in die Berufswelt. Ergänzt wird das Team nun durch Herrn Philipp Kuhn. Durch eine Förderung des Landes über das Programm „Armut begegnen“, konnte diese Stelle im Rahmen eines Modellprojekts besetzt werden. In enger Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium soll durch geeignete Maßnahmen der Verfestigung von Armut begegnet und durch Teilhabemöglichkeiten Armutsfolgen gemildert werden.