Grundsicherung

Bedarfsorientierte Grundsicherung

 

Die Grundsicherung ist eine eigenständige soziale Leistung, die den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt älterer und dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen sicherstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Sozialhilfe.

 

Leistungen können Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland erhalten, die das

  • 65. Lebensjahr vollendet haben oder das
  • 18. Lebensjahr vollendet haben und unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage aus medizinischen Gründen dauerhaft voll erwerbsgemindert sind (zum Beispiel Beschäftigte in einer Werkstatt für behinderte Menschen) und bei denen es unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann.

Der Bezug einer Rente wegen Alters oder voller Erwerbsminderung ist nicht Voraussetzung.

 

Anspruch auf Leistungen haben Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen bzw. aus dem Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten oder des eheähnlichen Partners -soweit es deren Eigenbedarf übersteigt- bestreiten können.

 

Zum Einkommen gehören alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert. Zum Beispiel:

Renten und Pensionen, Wohngeld, Erwerbseinkommen, Einkünfte aus Wohnrechten, Nießbrauch- oder Altenteilrechten u.a., Unterhalt des getrennt lebenden/geschiedenen Ehegatten, Zinsen und sonstige Einkünfte aus Kapitalvermögen, Miet- und Pachteinnahmen oder sonstiges Einkommen.

 

Zum Vermögen gehört das gesamte verwertbare Vermögen.

Es gibt aber auch Vermögen, das nicht verwertet werden muss, zum Beispiel:

Ein angemessenes Hausgrundstück, das vom Antragsberechtigten sowie Ehegatten bzw. Partner allein oder zusammen mit Angehörigen bewohnt wird, kleinere Bar- oder Sparbeträge.

 

Im Bereich Formulare finden Sie die entsprechenden Vordrucke zum Thema Grundsicherung.

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