Hugo-Ball-Almanach (Folge 11): Studien und Texte zu Dada

In der Neuen Folge des Hugo-Ball-Almanachs, die seit 2010 in der Münchner edition text + kritik erscheint, werden neben dem vielfältigen Werk des Namensgebers auch die Autoren und Künstler aus seinem Umkreis und des Züricher Dadaismus beleuchtet. Arbeiten von oder zu anderen Dadaisten finden ebenso Berücksichtigung wie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Strömungen in unmittelbarer Nachbarschaft Dadas wie Expressionismus, Futurismus und Surrealismus. Nicht zuletzt soll die Wirkungsgeschichte Dadas bis zur Gegenwart näher betrachtet werden.


Einen Schwerpunkt des elften Bandes der Neuen Folge des Almanachs bildet Hugo Balls Zeit in Bern, während der er ab 1917 als Redakteur und Autor der „Freien Zeitung“ vehement für die Beendigung des Krieges eintrat. Die freundschaftlichen, aber sehr unterschiedlichen Beziehungen zu dem etwa gleichaltrigen Philosophen Ernst Bloch, der wie Ball aus der Pfalz stammt, und dem Friedensaktivisten Prälat de Mathies, die in dieser Zeit entstanden, sind Gegenstand zweier Untersuchungen von Werner Wild und Niklaus Strolz. Weitere Aufsätze von Reto Friedmann und Thomas Keith gehen der Frage nach der Positionierung Hugo Balls innerhalb des Katholizismus nach bzw. vergleichen sein Werk mit dem des ähnlich radikalen Léon Bloy. Darüber hinaus thematisiert Christa Baumberger die fotografischen Inszenierungen von Emmy Hennings und stellt Walter Fähnders die Dada-Rezeption Österreich dar. Wie stets dokumentiert Adrian Notz im Almanach die aktuelle Arbeit des Cabaret Voltaire in Zürich – dieses Mal ist es eine Art Resümee, da er nach 15 Jahren Ende 2019 die Leitung des Hauses abgegeben hat. Abgeschlossen wird der Band mit Rezensionen und einem Personenregister.

Ab diesem Band wird der Hugo-Ball-Almanach komplett in Farbe gedruckt – außerdem bietet ihn der Verlag erstmals aus als E-Book an. 



Auf einen Blick:
Herausgegeben von der Stadt Pirmasens

in Verbindung mit der Hugo-Ball-Gesellschaft

Redaktion: Dr. Eckhard Faul

Umschlagabbildung: Bernhard Rusch: „Hugo Ball“. Mixed Media, 2018

(Grafit und Goldbronze auf Leinwand, 2016)

Verlag: edition text+kritik, München

Broschiert, 208 Seiten, 47 farbige Abbildungen

ISBN 978-3-96707-094-1

Preis: 22 Euro (19 Euro für den einzelnen Band im Abonnement),

als E-Book 21,99 Euro

 

Weitere Informationen:
Dr. Eckhard Faul

Geschäftsführer Hugo-Ball-Gesellschaft

Hanauer Str. 13

D-66953 Pirmasens

Tel. 06331 / 77339

info@hugo-ball-gesellschaft.de

 

edition text + kritik

im RICHARD BOORBERG VERLAG GmbH & Co KG

Lektorat: Heike Hauf

Levelingstr. 6a

D-81673 München

Tel. 089 / 43600016

h.hauf@etk-muenchen.de
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