PRESSEMITTEILUNG - 28.02.2018


Zukunftsperspektive Energieversorgung: Wettbewerbsfähig sein. Wettbewerbsfähig bleiben – Stark für die Menschen der Region. Stadtwerke Kaiserslautern und Pirmasens schmieden an Allianz!


Die Energiewende stellt höchste Anforderungen an die deutsche Versorgungswirtschaft.  Dies bedeutet tiefgreifende Marktveränderungen – auch für die Stadtwerke. Die Stadtwerke stehen damit vor großen Herausforderungen. Wettbewerbsfähig bleiben bedeutet nicht nur, mit anderen Wettbewerbern mitzuhalten, sondern vor allem auch, die Qualität und Attraktivität zu steigern, Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig Kosten zu senken. Sinkende Margen und eine Vielzahl an reinen Energievertrieben, die in den Markt drängen, erhöhen den Druck auf die etablierten, städtischen und kommunalen Versorger seit geraumer Zeit.

 

Die Stadtwerke Pirmasens und die Stadtwerke Kaiserslautern haben beschlossen, sich mithilfe regionaler Kooperationen durch Gründung gemeinsamer Unternehmen zukunftsorientiert zu positionieren, um für die Marktveränderungen gewappnet zu sein.

 

Der Rahmen dafür bildet ein LOI (Letter of Intent), den die Oberbürgermeister am 31. Januar 2018 unterzeichnet haben. Danach stehen alle konkreten Entscheidungen unter Gremienvorbehalt.


Beide Oberbürgermeister äußern sich positiv zur geplanten Zusammenarbeit. Der Pirmasenser Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis ist von der Zusammenarbeit überzeugt: „Wir sehen die vielfältigen Vorteile von Allianzen in der Energiewirtschaft. Der Energiemarkt befindet sich in einem rasanten Wandel. Wir brauchen tragfähige Konzepte für die künftige Entwicklung der Energieversorgung. Im aktuellen Stadium der Konzeptentwicklung sind wir derzeit noch vollkommen ergebnisoffen. Wir wollen neuen Ideen Chancen geben und uns weiter verbessern.“


„Es geht uns darum, zwei gute Unternehmen noch besser zu machen. Die bisherigen Gespräche aller Beteiligten haben Möglichkeiten ergeben, die Zukunft der Energieversorgung aktiv mitzugestalten und hochwertige Arbeitsplätze zu erhalten“. Der 31. Januar 2018 war ein guter Tag für unsere beiden Städte“, konstatiert der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel.


Vorteile für die Bürger

Die Bürger dürfen durch die Kooperation eine bessere, effizientere und schnellere Abwicklung  ihrer Bedürfnisse und Anliegen an die Energieversorgung sowie den damit verbundenen Dienstleistungen erwarten.  


Einbeziehung der Mitarbeitenden

Ziel ist es, die Mitarbeiter von Anfang an in die Veränderungsprozesse mit einzubinden. Sie sollen die Chance haben, an den Veränderungen teilzuhaben. Wer neue berufliche Perspektiven sucht und den Mut aufbringt, sich neuen Aufgaben zu widmen, wird davon profitieren können. Um seinen Arbeitsplatz braucht sich niemand zu sorgen. Die Kooperation sichert Arbeitsplätze in der Region.


Fazit

Alle Beteiligten arbeiten bereits seit geraumer Zeit an Konzepten zur Zusammenarbeit. „Es gibt vielerlei Schnittstellen, an denen wir gemeinsam mehr erreichen können als alleine“, sagt Richard Mastenbroek, Mitglied des Vorstands der Stadtwerke Kaiserslautern. „Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Identität der Partner wie auch der kommunale Einfluss bei dem künftigen Miteinander erhalten bleiben“, so Mastenbroek weiter. „Wir freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches Miteinander und arbeiten an Win-win-Situationen für alle Beteiligten“, pflichtet ihm sein Vorstandskollege Markus Vollmer bei. „Der direkte Draht zum Kunden ist weiter in der bekannten Art und Weise gegeben und uns sehr wichtig“ unterstreicht Geschäftsführer Dörr. Grundvoraussetzung für das Gelingen dieser Kooperation ist ein partnerschaftliches Verständnis. Auch in diesem Punkt sind sich alle Parteien einig.


Zeitplan

Spätestens bis 31. Juli 2018 legen beide Stadtwerke den Aufsichtsgremien die Konzeption und Bewertung möglicher Formen einer SWPS-/SWK-Kooperation vor.


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