Grazieund Perfektion: Perlen des klassischen Balletts

Den Zauber erlesenster klassischer Tanzkunst in der Adventszeit verspricht die große Ballett-Gala in der Pirmasenser Festhalle. Das Russische Nationalballett zeigt einen facettenreichen Querschnitt durch mehr als 100 Jahre Ballettgeschichte. Am Donnerstag, 7. Dezember 2017, erleben die Zuschauer unter anderem Szenen aus Peter Tschaikowskys Geniestreichen „Schwanensee“, „Dornröschen“, und „Nussknacker“.

 

Schon beim Betreten der Festhalle werden die Pirmasenser und ihre Gäste von Hofdamen und Hofherren empfangen und vom Zaren feierlich begrüßt. Die Zuschauer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit einem Querschnitt durch mehr als 100 Jahre Ballettgeschichte.

 

Die junge dynamische Compagnie aus Moskau besticht durch Grazie, Perfektion und Sprungkraft. Das Ensemble des Russischen Nationalballett zeigt Ausschnitte aus Tschaikowskys Werken „Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Nussknacker. Das Publikum erlebt außerdem Szenen aus „Don Quichotte“ mit viel Witz und Schwung, sowie einer Fülle von spanischen Charaktertänzen.

 

Das Publikum in der Pirmasenser Festhalle darf sich außerdem auf Ausschnitte einer faszinierenden Reise nach Indien freuen. Das Stück „La Bayadère – die Tempeltänzerin“ aus dem Jahr 1877 ist exotisches Märchen, Psychodrama und Tanzfest in einem. Im Mittelpunkt stehen die Priesterin - die Bayadère - Nikija und der tapfere Krieger Solor. Ihrer Liebe steht der Heiratsanspruch entgegen, den Gamzatti, die Tochter des Radjas, auf Solor erhebt. Auch der Große Brahmane ist seiner Oberpriesterin Nikija in Liebe verfallen. Sie aber erliegt dem Mordanschlag der Rivalin. Solor träumt sich ihr nach ins Königreich der Schatten, einem der spektakulärsten und schönsten weißen Akte der Ballettgeschichte.

 

Die Kompanie aus Moskau brilliert weiterhin mit dem „Pas de Quatre“, einem Ballett-Divertissement für vier Tänzerinnen, das der Choreograf Anton Dolin 1941 wiederaufgeführt hat – knapp 100 Jahre nach der Londoner Uraufführung.

 

Auf dem Programm der festlichen Gala zählt mit Peter Tschaikowskys geheimnisumwitterter 6. Sinfonie eine weitere Perle des Balletts. Gezeigt wird eine neoklassische Choreographie für vier sprungfreudige Tänzer, die als kraftvoller Balanceakt männlicher Schönheit und Eleganz gilt.

 

Hintergrund: Das Russische Ballett hat sich darauf konzentriert, neue Talente aufzubauen und – wie schon sein Name sagt – die nationale Tradition der bedeutenden russischen Ballettstücke aufrecht zu erhalten. Das Repertoire umfasst praktisch alle großen, abgeschlossenen Werke von Marius Pepita wie „Don Quichotte“, „La Bayadere“, „Dornröschen“, „Schwanensee“, „Raymonda“, „Paquita“, aber auch andere Produktionen wie etwa „Der Nussknacker“, „La Sylphide“ und „La Fille Mal Gardée“. Mit diesem Repertoire feierte das Russische Nationalballett weltweite Erfolge unter anderem in England, USA, China, Südafrika, Italien, und Deutschland.

  

Auf einen Blick: Das Russische Nationalballett gastiert am Donnerstag, 7. Dezember 2017, in der Pirmasenser Festhalle. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Eintrittskarten gibt es zum Preis zwischen 16 und 36 Euro, ermäßigt zwischen acht und 18 Euro, beim Kulturamt im Rathaus am Exerzierplatz. Telefon: 06331/842352; E-Mail: . Die Abendkasse in der Festhalle ist am Veranstaltungstag ab 19 Uhr geöffnet.

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