PRESSEMITTEILUNG - 19.6.2017

Forum ALTE POST: Architektur-Führung mit Christoph Arnold

Das ehemalige Königlich-Bayerische-Postamt gilt als einzigartiges Kleinod im Südwesten. Die Umnutzung des späten Gründerzeit-Juwels zu einem Kulturforum mit multifunktionalem Konzept ist ein gelungener Dialog zwischen Alt und Neu. Am kommenden Sonntag, 25. Juni 2017, können Interessierte das Haus im Rahmen einer Architektur-Führung kennenlernen.
 
Der Pirmasenser Architekt Christoph Arnold (Büro arnold + partner architekten) war zusammen mit dem städtischen Hochbauamt an der aufwändigen Sanierung des Gebäudes beteiligt. Er stellt bei einem rund 60-minütigen Rundgang durch das Forum ALTE POST dessen bauliche Besonderheiten in den Vordergrund. Arnold stellt außerdem historische Bezüge zur Pirmasenser Stadtgeschichte her, um die Bedeutung des Gebäudes zur Zeit seiner Entstehung zu verorten. Die Stadt Pirmasens hatte es sich zur Aufgabe gemacht, dieses seltene Zeugnis der Stadt- und Industriegeschichte mit einem nachhaltigen Gesamtkonzept, handwerklicher Qualität und architektonischem Weitblick zu entwickeln.
 
Im Juni 2015 war die Stadt Pirmasens mit dem Sparkassen-Denkmalpreis für die gelungene Sanierung der Alten Post ausgezeichnet worden. In der Begründung der Jury heißt es: "Äußerlich wirkt die Alte Post herrschaftlich mit ihrem palazzoartigen Aufbau und der reich verzierten Schmuckfassade, im Inneren bieten repräsentative Säle, ausgestattet mit der neuesten Technik, Platz für viele Besucher bei Kulturveranstaltungen, Hochzeiten und Ausstellungen."

Auf einen Blick:
Interessierte können das Forum ALTE POST am kommenden Sonntag, 25. Juni 2017, im Rahmen einer Architektur-Führung kennen lernen. Der Pirmasenser Architekt Christoph Arnold beleuchtet bei einem 60-minütigen Rundgang die baulichen Besonderheiten des Gründerzeit-Juwels. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Foyer des Kulturzentrums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Im Preis enthalten ist neben der Führung auch die Besichtigung von Hugo-Ball-Kabinett, der Dauerausstellung "Heinrich Bürkel – Landpartie" sowie ein Besuch der aktuellen Wechselausstellung "It's about time …". Telefonische Auskunft unter der Rufnummer 06331/2392716 oder per E-Mail an .
 
Hintergrund:
Das Kulturzentrum Forum ALTE POST ist aus dem 1893 von Architekten Ludwig Stempel (1850-1917) erbauten Königlich Bayerischen Postamt entstanden. Bis 1927 wurden dort sowohl der Paketverkehr als auch der Telegrafendienst abgewickelt. Nach dem Bau einer neuen Post in der Schützenstraße diente das repräsentative Gebäude als Fernmelde- und Kraftpoststelle und galt ab 1930 als einer der größten Kraftpoststützpunkte Deutschlands. Bis zur Schließung 1976 fungierte die Alte Post als Wartesaal für Postbusreisende, Telefonzentrale und Kraftpostverwaltung.
 
Ab 2005 wurde das Gründerzeit-Juwel in mehreren Bauabschnitten saniert und umgebaut. Seit Anfang 2014 erstrahlt das Gebäude in neuem Glanz. Architektonisch kennzeichnen italienische und französische Renaissance-Motive das repräsentative Bauwerk. Diese wurden durch moderne Elemente wie beispielsweise den zweigeschossigen Glasanbau auf der Gebäuderückseite ergänzt. Das Forum ALTE POST spielt im Stadtentwicklungskonzept eine elementare Rolle.
 
Das Haus bietet mit seinen vielfältig nutzbaren Räumen den idealen Rahmen für Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen, aber auch für Seminare, Hochzeiten und private Feiern. Im September 2015 ist der vorgelagerte Joseph-Krekeler-Platz offiziell seiner Bestimmung übergeben worden, der durch seine Gestaltung die Wirkung der detaillierten Schmuckfassade zusätzlich unterstreicht.
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