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Gedenktafel: Alleestraße 37
   
   
Gedenktafel für Emma Markus, geb. Kahn   
Emma Markus wurde am 29.10.1858 in Pirmasens als Emma Kahn geboren. Sie heiratete am 14. Februar 1882 in Köln Leopold Marcus (s. Quellenlage unter Nr. 1: Findbucheintrag). Dieser wurde am 10.9.1852 in Troisdorf bei Köln geboren Die Eltern von Emma Markus waren Abraham Kahn (Jg. 1822), Handelsmann und Therese Kahn (Jg. 1822).   


Abraham Kahn trug 1872 durch Zeichnung von Aktien zusammen mit 18 anderen Pirmasenser Bürgern zum Bau des Städtischen Mädchenlyzeums in Pirmasens bei. (Buch Juden in Pirmasens, S. 155).


Er war Mitglied im Synagogenausschuss der jüdischen Gemeinde und regelte 1874 die neue Beerdigungsordnung für jüdische Mitbürger in Pirmasens (S. 200). Vorher war er Bäcker und Mehlhändler in Brücke

und bildete dort 1860 seinen Neffen, Karl Frank, aus.  Dieser und sein Sohn Dr. Julius Frank waren in Pirmasens bekannt und geschätzt (Buch, S. 305ff).


Zum Zeitpunkt ihrer Erfassung in der "Juden-Liste Pirmasens-Stadt" vom 17.11.1938 (s. Quellenlage unter Nr. 2) war Emma Markus Witwe. In der Liste wird sie "ohne Beruf" geführt und "wohnhaft bei Blöck" in der Alleestraße 37. Aus dem "Verzeichnis der Juden-Mischlinge 1. und 2. Grades, die am 1.9.1939 in Pirmasens gewohnt hatten" (s. Quellenlage unter Nr. 3) sind die familiären Verhältnisse ablesbar.             


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© Frank Eschrich, Arbeitskreis Geschichte der Juden in Pirmasens/ Stadtarchiv Pirmasens


Abbildung: Emma Markus, geb. Kahn, Foto Kennkartenantrag © Stadtarchiv Pirmasens


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