Ann Cotten und Philipp Felsch


Die Schriftstellerin und Übersetzerin Ann Cotten ist Trägerin des Hugo-Ball-Preises der Stadt Pirmasens im Jahr 2017.

Die Auszeichnung ist mit 10 000 € verbunden und wurde am Sonntag, 12. März 2017 in Pirmasens im Rahmen einer öffentlichen Matinée um 10.30 Uhr im Forum Alte Post verliehen.

 „Ann Cotten erhält den Hugo-Ball-Preis 2017 für ihr eigenwilliges und originelles Werk. In Roman, Essay, Gedicht oder Versepos reizt sie die Möglichkeiten literarischer Formen aus und betrachtet die Sprache in erster Linie als Material der Kunst. Politik, Philosophie und ästhetisches Kalkül verbinden sich in ihren Texten zu oszillierenden Gebilden, die sich gleichermaßen der Revolte wie der Schönheit verschrieben haben. In der zeitgenössischen Literatur sticht ihre Arbeit dank der Furchtlosigkeit ihres Denkens hervor.“, so die Begründung von Marion Poschmann, Mitglied der Vorschlagskommission. Ihr gehören außerdem Prof. Dr. Hannelore Schlaffer sowie Prof. Dr. Lothar Müller an.




 Daneben wurde der Förderpreis von 5 000 € an den Historiker und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Philipp Felsch vergeben.


 "Man kann in seiner klugen und elegant geschriebenen Studie ‚Der lange Sommer der Theorie‘ ein modernes Gegenstück zu Hugo Balls ‚Kritik der deutschen Intelligenz' erkennen‘“, so das Urteil von Jurymitglied Prof. Dr. Hannelore Schlaffer.

                             






Foto: Jan Single


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