Heimatbrief 2017


Die neue Ausgabe des Heimatbrief ist da!


Er ist die Brücke zwischen der Horebstadt und den ehemaligen Pirmasensern, die rund um den Globus verstreut sind. Die 116. Ausgabe des Magazins ist erschienen und bereits auf dem Weg in alle Welt. Auf 24 Seiten vermitteln die Macher spannende Eindrücke zu aktuellen Entwicklungen in der Siebenhügelstadt, lassen unvergessliche Momente des zu Ende gehenden Jahres Revue passieren und richten den Blick in die Zukunft.



Heimatbrief 2017



Dem zentralen Thema Stadtentwicklung sind in der neuen Ausgabe gleich mehrere Seiten gewidmet. Nach zwei Jahrzehnten negativer Wanderungssalden wächst die Bevölkerung der Horebstadt wieder und das trotz eines der demografischen Entwicklung geschuldeten Geburtendefizits. Ausschlaggebend dafür ist ein verstärkter Zuzug, der eine erhöhte Nachfrage an Wohnraum von hoher Qualität nach sich zieht. Der Heimatbrief gibt den Lesern einen Überblick zu zahlreichen innovativen Projekten wie „Belle Vue“ in der ehemaligen Schuhfabrik Welter & Brück, dem Wohnpark auf dem Itt-Areal im Schachen oder den geplanten modernen Stadthäusern in der Turnstraße.

 

Ein weiteres Mosaiksteinchen auf der innerstädtischen Achse zwischen Bahnhof und Messegelände ist bereits erfolgreich abgeschlossen: Die Schaffung einer Fußgänger-Verbindung zwischen Teich- und Schachenstraße soll die Besucherströme vom Rheinberger mit Dynamikum und Strecktalpark  lenken. Wo früher bei Opel Melchior an Autos geschraubt und der Wagen betankt wurde, lädt heute die Rheinberger-Passage zum Verweilen, Experimentieren und Erholen ein.

 

Auch die Pirmasenser Partnerstadt Poissy wird ihr Gesicht in den kommenden Jahren massiv verändern. Mehrere bedeutende Infrastrukturprojekte haben die französischen Freunde auf den Weg gebracht. So soll auf einer gut elf Hektar großen Industriebrache bis 2035 ein völlig neues ökologisches Stadtquartier mit rund 2 000 zusätzlichen Wohnungen erblühen. Ein völlig neues Kapitel schlagen die Pisciacais auf, wenn der Fußball-Erstligist Paris Saint-Germain ab 2018 für rund 200 Millionen Euro sein neues Trainingszentrum im Norden der Stadt bauen wird – inklusive Fußballstadion mit 5 000 Sitzplätzen.

 

Weitere Themen im Heimatbrief sind der Abschied aus dem Amt von Bürgermeister Peter Scheidel und der ehrenamtlichen Beigeordneten Helga Knerr sowie die Verleihung des Hugo-Ball-Preises an die Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin Ann Cotten. Das Titelfoto von Thomas Hutzler – es zeigt Schuster Joss vor den Lutherkirche – gibt einen Vorgeschmack auf zwei weitere Beiträge. Sie beschäftigen sich zum einem mit der Neugestaltung des Gotteshauses, das als Hof- und Garnisonskirche des Landgrafen Ludwig IX. eng mit der Stadtgeschichte verwoben ist und zum anderen mit der Schuhtradition. Grund zum Feiern hatte die Deutsche Schuhfachschule. Mehr als 200 Gäste aus dem In- und Ausland erhoben bei einer Gala zum 90-jährigen Bestehen das Glas auf die renommierte Bildungseinrichtung.

 

Dass in Pirmasens – trotz eines starken Abschmelzungsprozesses – nach wie vor das Wissen und die Fachkompetenz rund um Schuh-, Leder- und Maschinenindustrie fest verankert sind, erlebten 15 angehende Journalisten der Deutschen Journalistenschule bei einer viertägigen Vor-Ort-Recherche. In Zusammenarbeit mit der Stiftung des langjährigen PZ-Verlegers Hans Frieder Baisch widmeten sich die Studenten kritisch und fundiert den vielfältigen Auswirkungen des Strukturwandels auf die Schuhmetropole und ihre Bürger.

 

Einen Ausblick gibt der aktuelle Heimatbrief auf den landesweiten Ehrenamtstag, der am 26. August 2018 in Pirmasens stattfindet. Der Exerzierplatz bietet eine wunderbare Kulisse für spannende Begegnungen und einen intensiven Austausch rund um das zivilgesellschaftliche Engagement. Mit dem Pakt für Pirmasens, der im nächsten Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, verfügt die Siebenhügelstadt über ein einmaliges und mehrfach preisgekröntes Netzwerk, das bundesweit große Beachtung findet.  

 

In der Rubrik „Wirtschaft im Aufwind“ erläutert die Redaktion kompakt die aktuellen Entwicklungen mehrere Pirmasenser Traditionsunternehmen wie dem Cardio- und Kraftgerätehersteller Ego Fit, der Ring-Gruppe, einem Spezialisten für Perforieren, Schneiden und Stanzen sowie dem Süßwarenkonzern Wawi. Namen sind Nachrichten – diesem journalistischen Grundsatz folgend – füllen Glückwünsche und

 

Nachrufe auf Persönlichkeiten und Funktionäre aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Kirche fünf Seiten.


Interessierte können sich ein kostenloses Heimatbrief-Exemplar im Rathaus am Exerzierplatz, im Bürger-Service-Center oder in der Tourist-Information im Rheinberger abholen.

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