Emma Klein                                                                                     Quellenlage (PDF)


Abbildung: Kennkartenanträge 1938-40 © StA PS

Emma Klein, geborene Feibelmann, geboren am 07. Oktober 1882 in Kaiserslautern, Bayern (Pfalz), wohnhaft in Pirmasens, Schäferstr.55 (StA PS), Aachen und Berlin, Deportationsziel: ab Berlin 13. Juni 1942, Sobibor, Vernichtungslager, Majdanek, Konzentrationslager, Todesdatum/-ort: Majdanek, Konzentrationslager, für tot erklärt (Quelle: Bundesarchiv Koblenz).          

Emma Klein stammte aus Kaiserslautern und lebte zeitweise in der Schäfergasse 55 in Pirmasens. Offenbar hatte Emma Klein bereits vor der Evakuierung Pirmasens verlassen, denn sie soll nach den im Stadtarchiv Pirmasens vorliegenden Ausreiseanträgen schon am 7. März 1939 nach Metz in Frankreich ausgewandert sein. Sie ist nicht mehr nach Pirmasens zurückgekehrt. Im „Verzeichnis der Juden, die bei der Wiederbesiedlung (August 1940) nicht nach Pirmasens zurückgekehrt sind“ der Stadt Pirmasens wird Emma Klein als „verwitwet“ geführt. Ihr Geburtsname war Feibelmann.   

Eine weitere Erwähnung findet Emma Klein in der „Aachener Zeitung“ vom 8. November 2000. Sie wird dort mit Geburtsnamen und Geburtstag in der Liste der ermordeten Aachener Juden aufgeführt. Vor ihrer endgültigen Deportation muss sie sich jedoch in Berlin aufgehalten haben. Am 13. Juni 1942 wird sie zunächst in das Vernichtungslager Sobibor und danach in das Vernichtungslager Majdanek, beides in der Nähe von Lublin in Südpolen, deportiert und dort zu einem unbekannten Zeitpunkt für tot erklärt.  

© Frank Eschrich, Arbeitskreis Geschichte der Juden in Pirmasens/ Stadtarchiv Pirmasens  

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