Herta und Ignatz Chaim                                                                                                         Quellenlage (PDF)


Abbildungen: Kennkartenanträge 1938-1940 (c) StA PS

Herta Chaim
, geboren am 18. März 1916 in Pirmasens, Bayern (Pfalz), wohnhaft in Pirmasens, Schäferstr.55 (Quelle: StA PS), Deportationsziel: ab Nürnberg, 29. November 1941, Riga - Jungfernhof, Außenlager Ghetto Riga (Quelle: Bundesarchiv Koblenz).

Ignatz Chaim, geboren am 09. November 1873 in Znin, Posen, wohnhaft in Pirmasens, Schäferstr.55 (StA PS), Deportationsziel: ab Nürnberg, 29. November 1941, Riga - Jungfernhof, Außenlager Ghetto Riga (Quelle: Bundesarchiv Koblenz). (s. a. Alfred Schwerin, Von Dachau bis Basel, S.45ff)

Herta Chaim war die Tochter von Ignatz Chaim. Ignatz Chaim stammte aus Polen, Herta Chaim wurde in Pirmasens geboren. Beide verließen Pirmasens im Zuge der Evakuierung der Roten Zone am 1. September 1939. Beide werden in den Quellen des Stadtarchivs Pirmasens geführt als „Bei Wiederbesiedlung August 1940 nicht nach Pirmasens zurückgekehrt.“

Der letzte bekannte Aufenthaltsort vor ihrer Deportation am 29. November 1941 in das Lager Jungfernhof bei Riga war Nürnberg, Am Maxfeld 173.

Die Spur von Herta und Ignatz Chaim endet im Lager Jungfernhof. Das Lager war eine Außenstelle des Ghettos Riga im heutigen Lettland. Vermutlich kamen beide dort zu Tode.

Die Wohnung von Ignatz und Hertha Chaim wird bei der Wiederbesiedlung im August 1940 mit „obdachlosen Familien“ (Arisierungsakte Ehrlich Konrad, StAP) belegt.

© Frank Eschrich, Arbeitskreis Geschichte der Juden in Pirmasens/ Stadtarchiv PS

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