Standort  
   
 
Gedenktafeln: Schäferstraße 20  
 






Am Ort der heutigen Schäferstraße 20 lebten in der Zeit des Nationalsozialismus 18 Menschen jüdischen Glaubens, von denen wir Kenntnis haben.

Ermordet wurden elf Menschen: Herta Chaim, Ignatz Chaim, Elsa Ehrlich, Konrad Ehrlich, Ernst Fetterer, Emma Klein, Friedrich (Fritz) Levy, Johanna Levy, Leo Samaskewitz, Olga Samaskewitz und Marga Samaskewitz.

Den Holocaust überlebt haben fünf Menschen: Die Geschwister Samaskewitz, Gerda, Ruth, Lore und Georg sowie Julius Levy.

Ungeklärt ist das Schicksal von Jenny Ehrlich und Henry Schlomer.  
  
Für die toten und die überlebenden Opfer des Nazi-Regimes wurden an diesem Haus innerhalb des Denkmalprojekts der Stadt Pirmasens Tafeln angebracht, um den Menschen und ihrem Leid zu gedenken und ihr Schicksal für die heutigen Bewohner dieser Stadt wahrnehmbar zu machen. Mit Hilfe des auf den Tafeln angebrachten QR-Codes können auf dieser Seite weiterführende Informationen aufgerufen werden.

Das Anwesen in der heutigen Schäferstraße 20 trug während des nationalsozialistischen Regimes die Hausnummer 55*. Die Daten zur Deportation, den Inhaftierungsorten und Todeszeitpunkten beruhen auf den Angaben des Gedenkbuchs des Bundesarchivs in Koblenz. Die Holocaust-Opfer konnten auf Grund vorliegender Originalquellen des Stadtarchivs Pirmasens diesem Wohnort zugeordnet werden.  
    
 
Familie Chaim
Familie Ehrlich
Ernst Fetterer
Emma Klein
Familie Levy
Familie Samaskewitz
Überlebende
Ungeklärtes Schicksal
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